9 gute Gründe für nachhaltige (Sport-)Kleidung

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Dass wir uns das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben dürfte inzwischen klar sein. Doch warum halten wir das alles für so wichtig? Ganz einfach: Wir möchten etwas dazu beitragen, um unsere Erde zu schonen und zu erhalten.

Nachhaltigkeit steht für uns nicht nur für Reproduzierbarkeit. Vielmehr geht es uns um ein ganzheitliches Konzept unserer Partnermarken, das Qualität, Funktionalität und Reparaturfähigkeit der Produkte mit einer ressourcenschonenden Produktion, unter sozialen Arbeitsbedingungen sowie der Nutzung nachhaltiger Materialien vereint. Außerdem legen wir Wert darauf, dass unsere Partner unsere Mission teilen, transparent Einblicke in ihre Arbeitsprozesse geben und sich für unsere Gesellschaft engagieren. In diesem Artikel nennen wir Dir 9 gute Gründe, warum auch Du Dich für nachhaltige (Sport)Kleidung entscheiden solltest.  

1. Fokus auf Qualität

Wer kennt’s nicht? Das frisch gekaufte Oberteil läuft bei der ersten Wäsche ein, die Farben des Drucks sind verwaschen oder noch besser: es sind schon wieder die ersten Löcher in dem dünnen Stoff zu sehen. Meist ist die gehypte sog. Fast Fashion zwar günstig, jedoch äußerst kurzlebig. Oft sind sogar vor dem ersten Waschgang schon Qualitätsmängel zu erkennen. Verdrehte, oder schlecht verarbeitete Nähte sind nur ein Beispiel. Zurückgenommen wird der Artikel auch nicht, weil er ja bereits reduziert war. Hast Du Dich auch schon einmal über den Kauf beschädigter Artikel geärgert? Trotz der günstigen Preise ist das nun einmal GeldverschwendungNachhaltige Kleidung steht immer auch für Qualität. Durch eine Produktion, die auf Langlebigkeit ausgerichtet ist, ergibt sich die Qualität automatisch wie von selbst. Wie heißt es so schön? Qualität statt Quantität! So hast Du lange Freude an Deinem Produkt und sparst Dir den Ärger über Fehlkäufe. 

2. Erfreue Dich länger an Deinen Sachen

Sowohl die genannte Kurzlebigkeit der Fast Fashion Produkte als auch der stetige Wandel der Mode sorgen dafür, dass
Kleidung immer öfter ausgetauscht wird. Dazu kommt, dass rund 40% aller Teile in deutschen Kleiderschränken selten oder überhaupt nicht genutzt werden. Die Folge? Es wird mehr und mehr gekauft, Kleiderschränke quellen über und trotzdem hat man nie etwas anzuziehen. Du fragst Dich, wie Du daran etwas ändern kannst? Kaufe Deine Kleidung bewusst. Auch mit wenigen, gezielt ausgewählten Kleidungsstücken kannst Du stets im Trend bleiben. Sortiere Deinen Kleiderschrank aus und frage Dich jedes Mal, wenn Dich die Kauflust übermannt: „Brauche ich das wirklich?“ So behältst Du den Überblick über Deine Teile, kannst bewusst kombinieren und sparst Dir das ständige Ausmisten.

3. Sorge für weniger Müll

Kleidung ist heutzutage leider zu einem Wegwerfprodukt geworden. Selbst wenn sie vermeintlich gespendet wird, landen zwischen 19% und 50% aller ausrangierter Kleidungsstücke in der schwarzen Tonne. Wusstest Du, dass Kunstfasern mehrere hundert Jahre brauchen, bis sie zersetzt sind? Nachhaltige Produkte haben im Normalfall immer die Chance auf ein zweites oder drittes Leben. Sie werden recycelt und neu verwendet. Bei einem Großteil unserer Produkte befinden sich die Teile bereits in ihrem zweiten Leben: Leggins aus PET-Flaschen, Oberteile aus recyceltem Polyester, Jacken aus alten Fischernetzen – nichts ist unmöglich! 

4. Endlich wieder Frischluft

Die Schnelllebigkeit der Fast Fashion birgt noch einen weiteren Nachteil, den kaum einer im Hinterkopf hat: Durch die ständig neu produzierten Teile, werden rund 1 Milliarde Tonnen CO2 jährlich verursacht. Das führt zu mehr Treibhausgasemissionen als alle internationalen Flüge und Schiffsfahrten (vor Corona) zusammen! Zum einen stehen unsere Produkte für Langlebigkeit. Das heißt, allein dadurch werden tonnenweise CO2 gespartZum anderen erhalten unsere Produkte immer die Chance auf mehrere LebenDie Produktion neuer Fashion Produkte wird durch den Konsum nachhaltiger Produkte also nicht nur verlangsamt, sondern tatkräftig ausgebremst.

5. Gesundheit für alle!

Gesundheit ist das Allerwichtigste. Leider werden bei der Verarbeitung von Kleidung aber noch immer Millionen von Menschen höchsten Gefahren ausgesetzt. Allein bei der Baumwollproduktion kommen ca. 500.000 Millionen Menschen mit Pestiziden und  Giften in Berührung – und leiden an den Folgen. Du denkst, das ist von Dir weit weg? Von wegen! Genau diese Gifte landen nämlich mit der Kleidung direkt auf unserer Haut. Das Konzept der Nachhaltigkeit beachtet auch immer faire Arbeitsbedingungen bei der Herstellung. Damit geht einher, dass für die Sicherheit am Arbeitsplatz und eine existenzsichernde Bezahlung gesorgt wird. Oft werden im selben Zug sogar Schulungen und Weiterbildungen für die Arbeitnehmer angeboten. Dass Kinderarbeit dabei nicht in Frage kommt, ist selbstverständlich.

6. Faszination Ozean

Kennst Du jemanden, IRGENDJEMANDEN, der das Meer nicht liebt? Vermutlich nicht. Und trotzdem verschmutzen wir es alle. Tagtäglich. Der Müll, der en masse in den Ozeanen dieser Welt landet, ist allerdings leider noch das geringste Übel. Viel schlimmer sind Mikroplastik oder giftige Chemikalien, die im Meer umherschwimmen. Wie will man das jemals wieder herausfiltern? Daher unser Tipp: Vermeide Fast Fashion Produkte aus Mikroplastik-Textilfasern oder Billigprodukte, die voller Chemikalien stecken. Investiere in nachhaltige Produkte, die bei der Herstellung schon die Zukunft unserer Erde im Blick haben.

7. Style

Ein viel verbreitetes Vorurteil: Öko-Kleidung sieht auch nach Öko aus. Dabei gibt es mittlerweile viele Marken, die sich sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf ein ansprechendes Design fokussiert haben. Du glaubst uns nicht? Schau doch mal in unserem Online-Shop vorbei, dort findest Du den Beweis. Außerdem – willst Du wirklich denselben Bikini, dieselben Leggins oder dasselbe Laufshirt tragen, wie bereits 547 andere in Deiner Umgebung, die es alle im selben Fast Fashion Shop in der Innenstadt gekauft haben? Sei einzigartig! Hebe Dich von anderen ab. Zeige Deine Individualität und Deinen eigenen Stil – und das Ganze umweltbewusst und nachhaltig.

8. Spare bares Geld

Klar, die Erstanschaffung nachhaltiger Kleidungsstücke erscheint erstmal teuer. Während Du aber ein günstiges Laufshirt nur ein paar Monate tragen kannst, hast Du an unseren Produkten jahrelang Freude. Anstatt also wieder und wieder und wieder neue Kleidung zu kaufen und Unmengen an Geld zu verschleudern, investiere sinnvoll in langlebige und vielseitige Produkte. So sparst Du Dir am Ende des Tages sowohl bares Geld als auch vergeudete Zeit und eine Menge Ärger.

9. Leiste Deinen eigenen Beitrag

Du wirst sehen: Der Kauf nachhaltiger Kleidung bringt eine ganze Menge Vorteile mit sich. Die meisten haben wir in den vorangehenden 8 Punkten genannt. Was aber ein ganz persönlicher Pluspunkt ist: Du fühlst Dich gut damit. Dir ist beim Kauf bewusst, dass Du etwas Gutes tust. Du hast es im Hinterkopf, wenn Du die Kleidung trägst. Du erzählst stolz anderen, dass Du mit Deinem Kauf die Umwelt schützt. Du leistest Deinen ganz eigenen Beitrag, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Also, worauf wartest Du?

Fazit: Do it!

Nachhaltigkeit in der Mode ist keine Empfehlung, sondern schlicht eine Notwendigkeit. Natürlich ist uns bewusst, dass Du nicht von heute auf morgen vollständig auf nachhaltige Kleidung, oder gar einen komplett nachhaltigen Lebensstil umsteigen kannst. Starte bewusst und achte in Zukunft beim Kleider-Kauf darauf. Nach und nach füllst Du Deinen Kleiderschrank mit nachhaltigen Produkten und Du wirst sehen: Sie sind nicht nur umweltbewusst und „öko“. Vor allem kannst Du Dich ab sofort über langlebige, schöne und bequeme Kleidung freuen und gleichzeitig der Welt einen Gefallen tun.


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